Diese erste Folge fängt nicht mit Willkommen an. Sie fängt mit einem Morgen an. Terrasse, Kaffee, Ausblick — und dann dieser eine Gedanke der sich irgendwann einschleicht: wann hab ich eigentlich aufgehört das zu wollen?
Das ist der Start von Lust — na dann. Kein Ratgeber. Keine Liste. Keine Frau die alles herausgefunden hat und es jetzt erzählt. Eine Frau die laut denkt — und dabei ehrlicher ist als fast alles was du bisher über weibliche Lust gehört hast.
Worum geht es in dieser Folge?
Silke ist 46. Unternehmerin, Mutter, in einer Beziehung. Sie hat im Internet alles abgesucht, Artikel gelesen, mit Freundinnen gesprochen. Und irgendwann aufgehört zu suchen — nicht weil sie eine Antwort gefunden hätte, sondern weil das was sie fand sich nicht nach ihr angefühlt hat.
Also macht sie es selbst. Laut. In diesem Podcast.
Die Lust ist nicht weg. Sie ist nur nicht da. Nicht hier. Und das ist der Ausgangspunkt für alles was kommt.
Das sind die Themen in dieser Episode
- Die Lust die nicht weg ist — aber auch nicht da. Der Zustand den viele Frauen kennen aber nicht benennen: irgendwann war das anders. Wann genau — das weiß man nicht mehr.
- Warum Artikel, Ratschläge und Freundinnen-Gespräche oft nicht reichen. Nicht weil sie falsch sind. Sondern weil sie sich nicht nach einem anfühlen. "Irgendwie ist das nicht für mich. Nee. Nicht wirklich."
- Was dieser Podcast ist — und was er nicht ist. Keine 7-Punkte-Liste zurück zur Lust. Eine Stimme der es nicht peinlich ist. Eine Frau die mittendrin ist und trotzdem redet.
- Perimenopause — oder wie man das halt jetzt auch nennen mag. Klingt alt. Wurde trotzdem gegoogelt. Definitiv nicht nur einmal.
- Das Mittendrin. Der Zustand wo man weiß dass sich etwas ändert — und trotzdem feststeckt. Nicht vorwärtskommt. Und denkt: das bin ich nicht mehr. Doch bist du.
Mehr über diese Folge
Lust — na dann. Weil 5 Minuten nicht reichen.
Nicht als Slogan. Als ehrliche Aussage. Fünf Minuten reichen nicht für dieses Thema. Und ehrlich gesagt auch nicht für das was du eigentlich fragen willst.
Silke redet über die Tabs die man öffnet und wieder schließt. Über den Satz "stell dich nicht so an" — vom Partner, von der Ärztin, von der Mutter oder sonst wem. Über den Moment im Bett wo sich alles irgendwie verweigert obwohl man eigentlich nur da sein will — und diesen Moment eigentlich so toll findet und ihn genießen wollen würde.
Sie redet über einen früheren Podcast über Lust der heute nicht mehr nach ihr klingt. Der nach einer Person klingt die sie mal war — irgendwie noch ist — irgendwie vielleicht nicht mehr sein wird. Oder nicht mehr sein will. Sie hat das gerade wirklich nur laut gedacht.
Das ist das Format. Laut denken. Ehrlich. Ohne Auflösung.
Perimenopause — das Wort das Silke nicht mag
Sie sagt es trotzdem. Weil es am nächsten drankommt. Weil sie es gegoogelt hat — definitiv nicht nur einmal. Und weil das Wort alt klingt aber die Realität dahinter nicht aufhört zu existieren nur weil man den Tab schließt.
Das Mittendrin
Der Zustand in dem man weiß dass sich gerade irgendwie was ändert — und trotzdem feststeckt. Nicht vorwärtskommt. Und irgendwann denkt: das ist nichts mehr für mich. Das bin ich nicht mehr.
Doch bist du.
Das ist der Satz mit dem diese Folge endet. Und der Grund warum dieser Podcast existiert.
Die heimliche Folge
Es gibt eine Folge die Silke aufgenommen und nicht veröffentlicht hat. Zu nah dran. Sie heißt Die heimliche Folge — und die findest du auf lustnadann.de.
Abonnieren und weitersenden
Abonniere Lust — na dann bei Apple Podcasts oder Spotify damit du keine Folge verpasst.
Und wenn du das hier hörst und denkst — das klingt nach mir — dann sende es an deine Freundin. Sie wird wissen warum.